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Mittwoch, Februar 21, 2024
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Sehenswürdigkeiten Athen: meine TOP 22

Welche Sehenswürdigkeiten in Athen darf man auf gar keinen Fall verpassen? Klar, jeden kennt die Akropolis – doch Athen hat in Sachen Sightseeing viel mehr zu bieten, und da ist für jeden Geschmack etwas dabei : Von alten Steinen über trendige Street-Art-Viertel bis hin zu renommierten Museen und wunderschönen Märkten gibt es viel zu entdecken. Doch wo anfangen und was ansehen?

Damit ihr euch einen ersten Überblick verschaffen könnt, stelle ich euch hier die (meiner Meinung nach) interessantesten Sehenswürdigkeiten in Athen vor. Schaut euch auch meine interaktive Athen-Karte an, dort sind alle sehenswerten Orte in der griechischen Hauptstadt aufgelistet.

#1 Der Monastiraki und sein Flohmarkt: das Herzen Athens

Der Monastiraki Platz ist das Bindeglied zwischen dem antiken und dem modernen Athen. Es ist ein Viertel, in dem rund um die Uhr buntes Treiben herrscht. Die meisten historischen Sehenswürdigkeiten sind von hier aus in wenigen Minuten erreicht.

Es lohnt sich aber auch einmal einen Moment Pause zu machen und zum Beispiel in einem der vielen Cafes den Ausblick auf die Akropolis zu genießen oder in den Restaurants einmal ein echtes „Gyros“ nach griechischer Art zu genießen.

Flohmarkt Monastiraki

Wer auf der Suche nach dem einen oder anderen Erinnerungsstück ist, wird nicht nur in den vielen Geschäften und Boutiquen fündig. Auch der berühmte Flohmarkt im Viertel bietet die Möglichkeit, ein bisschen in die einheimische Kultur einzutauchen und vielleicht einen kleinen Schatz zu finden. So oder so ist das Flanieren rund um den Monastiraki eine schöne Abwechslung zum Sightseeing in der Stadt.

#2 Der Zentralmarkt : lecker, lecker, lecker

Zentralmarkt Athen
Herbert Ortner, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Wer einmal tief in die kulinarischen Möglichkeiten Griechenlands abtauchen möchte, ist auf dem Zentralmarkt der Stadt (Varvakeios Agora) genau richtig. Hier wird alles gehandelt, was man in den Restaurants der Stadt und des Landes findet. Erlesene Speisen, tolle Snacks und die wohl besten Oliven der Welt sind nur einige Dinge, die hier gefunden werden können.

Es lohnt durchaus, sich einmal einige Stunden Zeit zu nehmen und sich durch das reichhaltige Angebot zu arbeiten. Mit einem kühlen Bier, frischen Meeresfrüchten oder dem besten Gemüse frisch aus den Gärten lässt sich so die eine oder andere Stunde inmitten des Getümmels von Athens vielleicht belebtestem Markt aushalten.

#3 Archäologisches Nationalmuseum: Eintauchen in die Geschichte

Archäologisches Nationalmuseum Athen
Lucretius, GFDL, via Wikimedia Commons

In Athen reiht sich Sehenswürdigkeit an Sehenswürdigkeit – ganz verständlich, wenn man da einmal den Überblick verliert. Das Archäologische Nationalmuseum entschleunigt den Besuch in der Stadt ein wenig und gibt die nötigen Hintergrundinformationen zu der einen oder anderen Sehenswürdigkeit.

Mit Exponaten aus den Funden der Stadt und aus anderen Teilen Griechenlands, erfährt man hier viel über die beinahe 4000 Jahre alte Geschichte des Landes und der Stadt. Von der Zeit des mächtigsten Reiches der Welt über die römische Besatzung bis hin zur zeitweiligen Bedeutungslosigkeit werden im Nationalmuseum die unterschiedlichen Epochen der Geschichte mit der Hilfe von verschiedenen Ausstellungen aufgearbeitet. Genau richtig, wenn man ein wenig mehr Hintergrundwissen sammeln möchte.

Der Mechanismus von Antikythera
Grb16, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Mein persönliches Highlight im Archäologischen Nationalmuseum: der mysteriöse Mechanismus von Antikythera. Er gilt als der erste Computer der Welt – und wurde vor Tausenden Jahren gebaut. Was es wohl damit auf sich hat?

#4 Die Antike Agora von Athen & die Stoa des Attalos

Antike Agora von Athen
George E. Koronaios, CC0, via Wikimedia Commons

Athen war in der Antike nicht nur für beeindruckende Bauwerke bekannt, sondern besonders für seine Zivilisation. Immerhin ist Griechenland der Geburtsort der modernen Demokratie, der Philosophie, der Diskussion und der Wissenschaft. Ein guter Teil davon hat in der Agora stattgefunden, dem einstigen Zentrum der Stadt.

In den letzten Jahren hat man hier verstärkt Ausgrabungen vorgenommen und weite Teile des einstigen Marktplatzes und der umliegenden Tempel ausgegraben. Heute kann man den Platz besichtigen und erahnen, wie pulsierend hier das Leben mit den verschiedenen Veranstaltungen gewesen sein muss.

In der Stoa des Attalos findet sich zudem ein Museum, das sich mit dem Alltagsleben und der allgemeinen Kultur der Menschen im antiken Griechenland beschäftigt und aufzeigt, wo die Parallelen zur heutigen Welt zu finden sind.

#5 – Plaka & Anafiotika: ein Hauch von Griechischen Inseln

Kommen wir zu einem spannenden Stadtviertel: Plaka (und Anafiotika)

Bei Plaka handelt es sich um die klassische Altstadt Athens und ehrlicherweise sei jeder gewarnt, der es nicht so sehr mit Massen von Menschen hält. Die meisten Touristen sind in diesem Viertel zu finden. Davon ab ist es aber in jedem Fall einen Besuch wert.

Vor allem die vielen engen Gassen, die wunderschönen Tavernen und das wuselige Treiben, das sich durch das ganze Viertel zieht, sind Anziehungspunkte für Menschen aus aller Welt. Dazu kommen die vielen kleinen Kirchen, die Plätze, die engen Treppen, die durch das hügelige Viertel führen und einen immer wieder an einem komplett neuen Ort enden lassen.

Eine Wanderung durch das Viertel bei Tag oder bei Nacht sollte also bei einem Besuch in Athen Pflicht sein. Nur hier kann man verstehen, wieso Athen in den letzten Jahrzehnten so beliebt bei den Besuchern geworden ist und wofür das Athener Leben eigentlich steht.

Insbesondere möchte ich hier noch „Anafiotika“ hervorheben: Dieser kleine Teil des Plaka-Viertels mit seinen kleinen weißen Einfamilienhäusern an die Dörer auf den griechischer Inseln – einfach nur idyllisch!

#6 Abwechslung und Spaß im Allou Fun Park

Sightseeing kann auch anstrengend werden – gut, dass der Allou Fun Park direkt in der Nähe ist. Der größte Freizeitpark Griechenlands bietet mit seinen abwechslungsreichen Attraktionen Spaß für Jung und Alt. Hier gibt es beispielsweise eine Geisterbahn, mehrere abänderliche Achterbahnen und Kettenkarussell in schwindelerregender Höhe. Darüber hinaus bietet der 72 Meter hohe Star Flyer einen eindrucksvollen Überblick über die gesamte Stadt.

Die See-Wasserrutschen des Freizeitparks bieten auch an warmen Tagen eine willkommene Abkühlung. Andere Attraktionen des Parks sind ein 40 Meter hoher Fallturm und das größte Riesenrad Griechenlands. Der Park bietet eine spannende Abwechslung zu dem gewohnten Sightseeing – Alltag der Großstadt und begeistert sowohl Kinder als auch erwachsene. Schaut also gerne hier vorbei.

#7 …oder entspannen an den Stränden von Athen

Ihr seid in Athen, aber wisst nicht, was ihr mit eurer Zeit anfangen sollt? Dann schaut doch an einem der vielen Strände von Athen vorbei! Viele dieser Strände sind recht unbekannt und stehen nicht in den großen Reiseführern. Ihr braucht euch also keine Sorgen über überfüllte Strände zu machen.

Entlang der Apollo – Küste befinden sich zahlreiche Buchten, von denen aus ihr direkt ans Meer gelangt. Die Apollo-Küste liegt südlich von Athen und ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Hier gibt es sowohl luxuriöse Strände wie den Glyfada Beach oder den Saronida Beach als auch familienfreundliche Strände wie den Schinias Beach oder den Kaki Thalassa Beach, die östlich von Athen liegen.

#8 Olympieion & Hadrianstor

Zurück zu den alten Steinen: Bereits 550 vor Christus begann der Bau des Olympieion, des Tempels des Zeus, in Athen. Nach den Ausgrabungen der letzten Jahre ist heute wieder zu sehen, wie imposant das Bauwerk einst gewesen sein muss, das dem wohl wichtigsten Gott der griechischen Antike huldigte.

Aus dem Marmor, aus dem einst der Tempel errichtet wurde, ist übrigens auch das Hadrianstor, das in der direkten Umgebung liegt. Als großer Freund Griechenlands im römischen Reich ist es ein Andenken an ihn und seine Gunst.

Das Tor trennte einst die antiken Teile Athens mit denen, die die Römer neu errichteten – ein Umstand, den man auch den beiden Innschriften auf dem Tor entnehmen kann.

#9 Hadriansbibliothek

Hadriansbibliothek Athen
Ribouldingue, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Passend zu der Geschichte zwischen dem römischen Kaiser Hadrian und der griechischen Hauptstadt ist auch die Bibliothek, die in seinem Namen und vermutlich auch in seinem Auftrag errichtet wurde.

Einst soll sie die größte Bibliothek der Welt gewesen sein und unglaubliche 20.000 Schriftrollen im 2. Jahrhundert nach Christus enthalten haben. Mit seinem prächtigen Bau um den ausladenden Hof war es ein europäisches Zentrum für Bildung und Kultur.

Heute sind noch die Ruinen der einstigen Bibliothek zu besichtigen, die einen Hinweis darauf geben, was für ein prachtvoller Bau hier einst in der Vergangenheit gestanden haben muss.

#10 Das Szeneviertel Psyrri

Bei so viel Kultur und antikem Charme, möchte man vielleicht hin und wieder doch einen Blick auf das moderne Athen werfen. Und wer dabei den wirklich großen Scharen von Touristen entkommen möchte, wird sich in das Viertel Psyrri begeben.

Es hat sich in den letzten Jahren zu dem Szeneviertel überhaupt für die Athener entwickelt und ist vergleichbar mit anderen internationalen Distrikten in anderen Großstädten.

In engen Gassen und auf kleinen Plätzen findet sich eine illustre Sammlung aus Bars, Restaurants, Geschäften und kleinen Märkten. Da das Viertel vor allem von Einheimischen besucht wird, wird man hier auch die echte griechische Hausmannskost finden – wenn man dafür hinnimmt, dass nicht jede Speisekarte auf Deutsch oder Englisch zur Verfügung stehen wird.

Besonders der Besuch am Abend lohnt sich übrigens – da zieht es nicht nur die meisten Einheimischen in die Stadt, sondern in den Gassen und auf den Plätzen ist überall Musik zu hören. Ein einmaliges Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

#11 Der Lykabettus-Hügel, höchster Punkt Athens

Auch wenn der Hügel der Akropolis ohne Frage die berühmteste Erhebung von Athen ist, so ist es eigentlich der Lofos Lykavittos, der der höchste Punkt der Stadt ist.

In einer Höhe von 277 Metern hat man die wohl beste Aussicht über das weitläufige Metropolgebiet von Athen – von der Akropolis, den Ruinen der Stadt bis hin zum weiten Meer, der sich in der Ferne erstreckt.

Man hat die Möglichkeit entweder in einem etwas beschwerlichen Fußmarsch die Spitze des Hügels zu erklimmen, oder eine Seilbahn zu nutzen, die sich durch das Innere des Hügels arbeitet.

Oben angekommen finden sich eine Kirche und ein Cafe – vor allem aber der wohl beste Ausblick, den man jemals über Athen hatte. Am besten besucht man den Hügel an einem klaren Tag, so kann man weit in die Ferne blicken.

#12 Das Panathinaikou Stadion – Olympischer Flair

Panathinaikou Stadion Olympisches Stadion Athen

Das Panathinaikou ist gleichbedeutend mit dem Beginn der olympischen Spiele der Neuzeit. Während der ursprüngliche Stadionbau Athens wohl in der Nähe der Akropolis gelegen hat, hat man die Pläne in die Moderne übersetzt und ein neues Stadion gebaut, das den Hauch von Olympia einfangen sollte.

60.000 Menschen finden hier heute Platz – beachtlich für einen Bau, der komplett aus Marmor erledigt wurde. Neben dem Beginn des Urmarathons zu den Beginn der Olympischen Spiele, finden hier heute noch verschiedene Events und Veranstaltungen statt.

In den Katakomben des beeindruckenden Baus gibt es zudem eine Ausstellung über die Geschichte des Stadions und der damit eng verbundenen Olympischen Spiele.

#13 Benáki Museum für griechische Kultur – mehr als nur Sirtaki & Zaziki

Die griechische Kultur in nur ein Bauwerk zu quetschen erscheint schier unmöglich und doch versucht man es im Benáki Museum.

Das einstige Herrenhaus der gleichnamigen Familie beherbergt heute eine der größten Sammlungen der griechischen Kultur aus unterschiedlichen Zeitaltern. Neben beeindruckenden Gemälden und Fundstücken der Ausgrabungen in der Stadt, finden sich hier einige Funde, die bis in die Jungsteinzeit zurück reichen.

Man sollte sich übrigens nicht darüber wundern, dass die Einrichtung eher ein wenig an Ägypten erinnert. Das ist den Eignern geschuldet, die viele Jahre in dem Land verbracht haben. Und ohnehin ist die griechische Kultur eng mit der aus Ägypten verbunden ist. Wieso das so ist? Das wird auch in diesem Museum erklärt.

#14 Der Syntagma Platz – bekannt aus dem TV!

Syntagma Platz Parlament Athen

Der Syntagma Platz könnte dem einen oder anderen aufmerksamen Beobachter vor allem aus den Nachrichten bekannt sein. Wann immer aus dem griechischen Parlament berichtet wird, ist neben dem Parlamentsgebäude auch dieser Platz zu sehen.

Er ist eines der Zentren der heutigen Kultur Athens und wird darüber hinaus für Veranstaltungen, Demonstrationen und sonstige Zusammenkünfte genutzt. Hier treffen sich die Menschen von Athen und hier sind darüber hinaus die besonderen Wachsoldaten zu sehen, die über das Grab des namenlosen Soldaten im Schatten des Parlamentsgebäudes wachen. Genauso wie am Buckingham Palace gibt es hier auch eine Wachablösung!

Wachablösung Athen
Wachablösung Athen

Bei dieser Gelegenheit lohnt sich natürlich ein Rundgang durch die offenen Bereiche des historischen Gebäudes an der Stirn des Platzes. Oder man genießt einfach nur das pulsierende Leben mitten in Athen.

#15 Exarchia – das alternative Stadtviertel

Ein weiteres Viertel, das sich vom typisch touristischen Charme von Athen abgrenzt, ist Exarchia. Es hat sich in den vergangenen Jahren einen gewissen Ruf erworben und gilt als das links-alternative Szeneviertel und eines der politischen Zentren der Stadt.

Cafes, Bars und Szene-Restaurants wechseln sich mit Leinwänden für Streetart ab, die so typisch für dieses Viertel von Athen ist. Es sind aber besonders die vielen kleinen Geschäfte, die ganz frei vom typischen Touristen-Nippes sind, die viele Besucher aus aller Welt anziehen.

Und wer den antiken Sehenswürdigkeiten für einige Stunden entkommen möchte, wird hier eine Seite von Athen zu sehen bekommen, die den meisten Besuchern dieser tollen Stadt verborgen geblieben ist.

#16 Ruinenspaziergang auf dem Kerameikos Friedhof

Auf einem Städtetrip durch Athen darf auch der Antike Friedhof von Kerameikos nicht fehlen. Die ältesten Grabreste, die dort gefunden worden, stammen schon aus dem 12. Jahrhundert vor Christus. Die Ausgrabungen in diesem Ort dauern schon über mehr als 100 Jahre an und es kommen immer wieder neue Fundstücke aus der Antike ans Tageslicht.

Der Name des Ortes stammt vom Wort Keramik ab. Kerameikos war nämlich lange Zeit das Zentrum der griechischen Keramikproduktion. Direkt am Friedhof befindet sich ein Museum, in dem viele der Fundstücke ausgestellt werden. Die weitläufige Anlage ist heute eine nahezu vollständig begehbare Ruine, auf der es viel zu entdecken gibt.

Im Übrigen befindet sich auf dem Gelände des antiken Friedhofes eine große Population an griechischen Landschildkröten. Wenn ihr mit offenen Augen durch die Ruine geht, solltet ihr also einen Blick auf die Tiere erhaschen können.

#17 Der Nationalgarten: Prachtvolle Natur genießen

Der Nationalgarten in Athen ist eine Oase der Natur innerhalb der Großstadt und bietet die ideale Gelegenheit, zu Entspannen und die Ruhe zu genießen. Der Park ist insgesamt 15 Hektar groß und bietet vielseitige Gartenlandschaften, durch die ihr auf den harmonisch angeordneten Wegen entlangspazieren könnt. Im Park selbst gibt es zahlreiche Blumenbeete, Grasflächen sowie hohe Busch- und Baumbepflanzung zu bestaunen.

Ursprünglich wurde der Nationalgarten als königlicher Schlossgarten und später als wissenschaftlich genutzter botanischer Garten angelegt. Seit 1923 ist der Garten für die Öffentlichkeit freigegeben und heißt seit dem Ende der Monarchie in Griechenland 1974 offiziell „Nationalpark.“

Teil der Parkanlage ist mittlerweile auch ein Café, ein Museum, das über die Geschichte des Parks informiert und eine Bibliothek für Kinder. Darüber hinaus befindet sich hier auch der Attische Zoologische Park, in dem ihr mehr als 2.000 Tiere aus 400 Arten bestaunen könnt.

#18 Typisch Athen: Den Abend in einer Rooftop-Bar ausklingen lassen

Im Zentrum der Stadt findet ihr zahlreiche Dachterrassenbars, Bistros und Restaurants. Für einen entspannten Brunch hoch über der Stadt ist das Anglais Athens eine gute Wahl. Dieses hat nicht nur eine abwechslungsreiche Speisekarte, sondern bietet auch einen hervorragenden Ausblick auf das morgendliche Treiben auf den Platz vor der Akropolis. Hier könnt ihr also alle anderen Touristen auf ihrer Jagt nach den spannendsten Sehenswürdigkeiten beobachten.

Für die Mittagszeit lohnt sich ein Besuch in der Loukoumi Bar. Der Weg in diese Bar ist ein kleines Abenteuer für sich: Man gelangt durch eine Tür am Antikmarkt in das Restaurant. Weil die Loukoumi Bar unter Touristen nicht allzu bekannt ist, erwarten dich hier eine angenehme Atmosphäre und vernünftige Preise. Deshalb ist ein Besuch hier nur empfehlenswert.

Rooftop Bar Athen Couleur Locale
Rooftop Bar Athen Couleur Locale Blick auf die Akropolis

Den Abend entspannt ausklingen lassen könnt ihr im Couleur Locale. Der Laden ist für seine hervorragenden Cocktails bekannt und bietet einen romantischen abendlichen Ausblick auf die Akropolis.

#19 Philopappos: Die beste Aussicht auf die Akropolis

Die Akropolis ist die Sehenswürdigkeit der Stadt Athen. Es wurde von den alten Griechen erbaut und ist mittlerweile über 2500 Jahre alt. Wenn ihr einen tollen Blick auf die Akropolis erhaschen wollt, ohne in einem kilometerweiten Ansturm aus Touristen zu landen, empfehlen wir euch den Philopappos Hügel. Er liegt südwestlich der Akropolis.

Dieser ist 147 Meter hoch und liegt südwestlich des berühmten Hügels. Der Philopappos Hügel ist übrigens auch der perfekte Ort, um Fotos vom Parthenon zu schießen. Achtet aber darauf, festes Schuhwerk anzuziehen. Auch auf ausreichend zu Trinken sollte bei der Planung des Ausflugs geachtet werden. Auf dem Philopappos gibt es ein eigenes Monument zu bestaunen. Dort steht ein etwa 1.900 Jahre altes Marmordenkmal von 12 Metern Höhe, das Statuen des römischen Senators Gaius Julius Antiochus Philopappos und dessen Großvater enthält.

#20 Sonnenuntergang auf dem Aeropag

Der Aeropag ist ebenso wie die berühmte Akropolis ein historisch bedeutsamer Hügel in Athen. In der Antike war dieser Hügel der Tagungsort des obersten Rats, der ebenfalls Areopag genannt wurde. Ihr könnt den Hügel besuchen und auf ihn hinaussteigen. Darüber hinaus ranken sich zahlreiche Mythen um den Felsen inmitten der Stadt. So soll hier der Apostel Paulus im Jahr 51 n. Chr. den Athenern gepredigt haben, was zur Christianisierung der Gegend führte. Ihr könnt den Felsen hinaussteigen, allerdings kann es hier teilweise sehr rutschig werden. Von dem 115 Meter hohen Hügel bietet sich euch ein Ausblick über weite Teile der Stadt. Von dort aus könnt ihr auch beobachten, wie die Sonne eindrucksvoll über der Stadt auf- und untergeht.

#21 Rund um Athen – spannende Tagesausflüge

Nur einen Tagesausflug von Athen entfernt befinden sich die Überreste des Tempels von Apollon, in dem sich des antiken Orakels von Delphi befindet. Mittlerweile ist das Orakel von Delphi sogar UNESCO-Weltkulturerbe. Darüber hinaus gibt es in Delphi zahlreiche relativ gut erhaltene Bauwerke aus der Antike zu erkunden, wie beispielsweise das Theater des Apollon oder der Tempel der Athen.

Meteora Kloster
Stathis floros, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Meteora befindet sich in einer eindrucksvollen Berglandschaft. Die größte Sehenswürdigkeit der antiken Stadt sind ihre Klöster, die sich auf bizarr geformten Felsen befinden und deshalb auch „die schwebenden Klöster“ genannt werden. Sechs von diesen sind noch bewohnt und können von Touristen besucht werden, die anderen sind kaum zu erreichen oder einsturzgefährdet. Besonders bei Nebel sehen die Klöster, die auch ein UNESCO-Weltkulturerbe sind aus, als würden sie in der Luft schweben.

Ebenfalls nur etwa zwei Stunden Fahrzeit von Athen entfernt liegt der Tempel des Poseidons. Der Ort ist besonders für Romantiker und Fotografen ein Spektakel, da der Tempel im Licht des Sonnenuntergangs einen unvergesslichen Eindruck hinterlässt. Der Tempel stammt aus dem 5. Jahrhunderts v.Chr. und wurde aus glänzendem, weißem Marmor erbaut. Er ist dem Meeresgott Poseidon gewidmet und ist heute leider nicht mehr zugänglich. Trotzdem ist die Pracht des Tempels und der wunderschöne Ausblick über die Ägäis Grund genug, dem Tempel einen Besuch abzustatten.

#22 Das Highlight: die Akropolis (mit dem Akropolismuseum)

Zu guter Letzt: die Athener Sehenswürdigkeit schlechthin, an der kein weg dran vorbeiführt: die Akropolis!

Akropolis Athen
dronepicr, CC BY 2.0, via Flickr

Ein gängiger Irrglaube ist, dass es sich bei der Akropolis um das beeindruckende Säulenbauwerk handelt. Tatsächlich umfasst der Name im eigentlichen Sinne alle Bauwerke auf dem Akropolis-Hügel. Einst war hier das mächtige Zentrum der Stadt, das Tempelviertel, das von den Gelehrten wie den Bürgern Athens im gleichen Maße frequentiert wurde. Im Zentrum steht der mächtige Tempel der Athene, der Schutzherrin der Stadt.

Daneben hat es in den letzten Jahrzehnten Ausgrabungen diverser anderer ehemaliger Tempelanschlagen, Schatzkammern und Nutzgebäude gegeben, die heute besichtigt werden können. Hier ist das Zentrum des antiken Athens und fast jede Sehenswürdigkeit ist hier zu finden.

Etwas unerwartet und besonders schön finde ich die beiden Theater am Fuße der Akropolis: das Odeon des Herodes Atticus und das Dyonisos Theater.

Wer ein bisschen überwältigt von den Eindrücken ist, findet im Akropolismuseum einige weitere Informationen, die Kontext schaffen. Mit besonderen Relikten, Artefakten und Schätzen aus den Ausgrabungen, erhält man einen Eindruck, wie wichtig dieses Viertel einst gewesen ist.

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